© VG Bildkunst, Bonn
Leben:
1954 Als Sohn der Weberin Elrid Metzkes und des Malers Harald Metzkes in Pirna geboren.
1959 übersiedelt die Familie aus Bautzen nach Berlin.
1972 Abitur
1972-77 Spielerisches aber dauerhaftes Zeichnen mündet in ein Studium der Bildhauerei, das Robert Metzkes von 1972 bis 1977 an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden bei Walter Arnold, Helmut Heinze und Gerd Jaeger absolviert. Dort lernt er Barbara Putbrese, seine spätere Frau, kennen, die im gleichen Semester Malerei studiert. Neben dem Studium entstehen kleinformatige Sandsteinskulpturen. Freundschaft mit Frank Maasdorf, der ebenfalls Bildhauerei an der Dresdner Hochschule studiert.
1977 1977 Rückkehr nach Berlin und seitdem als Bildhauer daselbst tätig. Erste lebensgroße Figuren. Heirat, Geburt der Tochter Ute und zwei Jahre später des Sohnes Hans. Plastiken in Ton und Gips; aus den Vorarbeiten zu einem Wettbewerb entsteht eine Serie von Kohlezeichnungen, in denen sich Robert Metzkes vor allem mit den Beziehungen zwischen Figur und Innenraum auseinandersetzt.
1981 Ausstellung mit den Graphikern Michael Diller und Hartmut Hornung in der Galerie Sophienstraße 8 in Berlin.
1982 lebensgroße Bronze "Auf der Seite Liegende" und Entwurf eines Denkmals für E. T. A. Hoffmann.
1983 Verleihung des Gustav-Weidanz-Preises der Burg Giebichenstein Halle an Robert Metzkes und Uwe Kracht; aus diesem Anlaß Ausstellung in der Staatlichen Galerie Moritzburg in Halle.
1984 Ausstellung in der Kleinen Humboldt-Galerie, Berlin; Besuch des Bildhauers Siegfried Schreiber in Bertsdorf bei Zittau.
1985 Ausstellung mit dem Maler Peter Peinzger in der Galerie des Hauses der Jungen Talente, Berlin. Angeregt durch seine Schwester Verena Hann, die als Keramikerin arbeitet, beschäftigt sich Robert Metzkes mit farbig engobierter Terrakottaplastik.
1987die Bronze "Sitzende auf einem Stuhl"; im selben Jahr Arbeit an der vierfigurigen Plastik "Herbst", zunächst Ausführung in Gips, später einzelne Figuren in Bronze. Die Gipsfassung dieser lebensgroßen Gruppe wird gelegentlich der Ausstellung in der Galerie am Robert-Koch-Platz, die anläßlich der Verleihung des Will-Lammert-Preises der Akademie der Künste im Jahre 1988 an Robert Metzkes stattfindet, erstmals gezeigt.
1988 Ausstellung in der Galerie der Akademie der Künste am Robert Koch Platz, Berlin.
1989 Auftrag eines Denkmals für Adolf Diesterweg, das 1990 am Spreeufer in der Burgstraße, Berlin-Mitte, aufgestellt wird. In der Bronzegießerei Wilfried Hann (Wegendorf) findet Robert Metzkes die Möglichkeit, großformatige Terrakotten brennen zu lassen.
1990 entsteht "Zwei sitzende Frauen auf einer Bank". Ausstellung von Skulpturen und Zeichnungen in der Galerie a, Berlin; Ausstellung mit der Bildhauerin Sonja Eschefeld in der Galerie Schwerin.
1991 Ausstellung in der Galerie 100, Berlin.
1992 "Stehende"; Ausstellung mit dem Maler Roland Nicolaus in der Galerie am Weißen See, Berlin.
1992 und 1993 Ausstellungen mit Harald Metzkes in der Samuelis Baumgarte Galerie in Bielefeld, in der Galerie im Torhaus von Gut Panker, in der Galerie Boskamp in Hamburg und in der Galerie Sophienstraße 8 in Berlin.
1993 Nennt Robert Metzkes ironisch das "Jahr der Zähne": Lachende, groteske Köpfe, Faune und bewegte Gruppen entstehen.
1994 Erste lebensgroße Marmorfigur; im selben Jahr beginnt Robert Metzkes die Arbeit an einem Kolossalkopf E. T. A. Hoffmanns.
1997 Ausstellung gemeinsam mit Barbara Putbrese (Malerei) in der Galerie Städtisches Museum Eisenhüttenstadt- Fürstenberg.
1999 "VIA DEL CORSO" Galerie Berlin ; mit Rolf Lindemann in Sophien Edition Berlin
Auszeichnungen und Ehrungen:
Weblinks:
Literatur:
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