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Otto Modersohn


1865-1943

1865
geboren in Soest/Westfalen
1874
Umzug der Familie nach Münster
1884
Studium an der Kunstakademie Düsseldorf
1887
Abkehr vom Akademismus
1888
Besuch der intern. III. Glaspalastausstellung, entscheidende Anregungen durch die Franzosen, Daubigny, Millet und Corot, Studium an der Kunstakademie Karlsruhe
1889
Im Juli erste Reise mit Fritz Mackensen nach Worpswede, Hans am Ende folgt aus München nach. Modersohn spricht das entscheidende Wort zur Gründung
1893
Fritz Overbeck kommt nach Worpswede
1894
Heinrich Vogeler, ein Freund Fritz Overbecks schließt sich den Worpswedern an
1895
Im Frühjahr erste Ausstellung der Worpsweder in der Kunsthalle Bremen: Im Herbst großer Erfolg im Münchener Glaspalast in der Jahresausstellung von Kunstwerken aller Nationen
1896
Entdeckung Fischerhudes mit Fritz Overbeck, erste Begegnung mit Heinrich Breling (1849-1914)
1897
Ehe mit Helene Schröder
1898
Tochter Elsbeth wird geboren (gest. 1984), Paula Becker kommt nach Worpswede
1899
Austritt aus der Künstlervereinigung Worpswede - Freundschaft mit Heinrich Vogeler
1900
Paula Becker und Clara Westhoff in Paris, Weltausstellung -Modersohn und Overbecks folgen nach -Tod seiner Frau Helene in Worpswede, Freundschaften mit Carl Hauptmann und Rainer Maria Rilke, die große Zeit auf Heinrich Vogelers Barkenhoff
1901
Ehe mit der Malerin Paula Becker
1906
Letzte Parisreise Paula Modersohn-Beckers, nach vorübergehender Trennung kommt Modersohn für einige Monate nach Paris
1907
Gemeinsame Rückkehr nach Worpswede, Geburt der Tochter Mathilde (gest. 1998), Tod Paula Modersohn-Beckers
1908
Übersiedlung nach Fischerhude
1909
Ehe mit Louise Breling, Söhne: Ulrich, 1913-1943 und Christian, geb. 1916
1911
setzt sich Otto Modersohn gegen Carl Vinnens Streitschrift "Ein Protest deutscher Künstler" für den Ankauf des "Mohnfeldes" von van Gogh durch die Kunsthalle Bremen als eines der anregendsten Bilder moderner Kunst ein
1922
Ausgedehnte Studienreisen in den folgenden Jahren nach Wertheim/Würzburg, Freundschaft mit Ahlers-Hestermann
1925
Erster sommerlicher Studienaufenthalt im Allgäu, ebenso 1926, 1927, 1929
1930
Erwerb eines Bauernhauses auf dem Gailenberg bei Hindelang im Allgäu, wo er bis 1935 in den Frühjahrs- und Sommermonaten malt, bis ihn eine Netzhautablösung des rechten Auges zur Einstellung der Malaufenthalte im Allgäu zwingt
1943
gestorben am 10. März nach kurzer Krankheit, sein Sohn Ulrich fällt in Rußland
1948
Einrichtung einer Familiengalerie auf dem Gailenberg im Allgäu durch Christian und Anna Modersohn
1974
Eröffnung des Otto-Modersohn-Museums in Fischerhude



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