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Günther Uecker
1893-1959
1930 Günther Uecker wurde am 13. März in Wendorf (Mecklenburg) geboren und wächst auf der Halbinsel Wustrow auf
1945-53 Studium an der Fachhochschule für angewandte Kunst in Wismar und an der Kunstakademie Berlin-Weißensee
1955-58 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Otto Pankok
1957 Lernt Yves Klein, Heinz Mack und Otto Piene kennen; erste Nagelbilder
1958-59 Realisation von Lichtmedien, Erforschung von optischen Phänomenen; Gast der von Mack und Piene gegründeten Gruppe ZERO; serielle Reihung von Nägeln auf ebenen oder geborgenen Holzplatten
1960 Erste sich drehende Strukturscheiben
1961 Erste Demostration der Lichtplantage; erster Licht-Film; Mitglied von ZERO; Demonstration ZERO III in Düsseldorf
1962 "Salon de lumière" mit Mack und Piene in Brüssel; erste Übernagelungen von Möbeln
1963 "Lichtsalon" mit Mack und Piene im Museum Haus Lange in Krefeld
1964 Übernagelt ein Klavier; Teilnahme an der documenta 3 mit ZERO
1965 Biennale Paris
1966 Atelier in New York; letzte gemeinsame ZERO-Ausstellung mit Mack und Piene im Kunstmuseum Bonn
1967 Aufbau eines multimedialen Aktoinsraumes in Düsseldorf; Weltausstellung in Montreal
1968 Demonstration "Museen können bewohnbare Orte sein" gemeinsam mit Gerhard Richter und Aufführung des "Terrororchestrers" in der Kunsthalle Baden-Baden; Edition der Ausgabe 0 der Uecker-Zeitung, die über seine Aktivitäten informiert und bis 1982 insgesamt zehnmal erscheint; Teilnahme an der documenta 4 in Kassel
1970 Feuerpfeilbeschiessen des Meeres; Sandsprilen "Aggressive Reihungen"; Teilnahme an der Biennale in Venedig (zusammen mit Thomas Lenk, Mack und Georg Karl Pfahler)
1971 Der Biennale-Beitrag geht nach Warschau als erste Ausstellung deutscher Gegenwartskunst in Polen; Reise durch Lateinamerika und Studium der Indianerkulturen
1972 Schnurobjekte
1973 Fünfmonatige Reise durch Afrika; Neuinsenierung der Beethoven-Oper "Fidelio" mit Nikolaus Lehnhoff und Hans Magnus Enzensberger in Bremen
1974 Reise nach Asien
1976 Bühnenbild und Figuren zu "Parsifal" mit Götz Friedrich in Stuttgart; Uecker und Klaus Rinke reiten als neuerernannte Professoren auf Kamelen in die Kunstakademie Düsseldorf ein (Professor bis 1994)
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