Franz Gertsch- Looking at you, Museum Franz Gertsch, Burgdorf, Schweiz

Franz Gertsch- Looking at you, Museum Franz Gertsch, Burgdorf, Schweiz

Franz Gertsch. Looking at you

Die Ausstellung mit Holzschnitten und einem Gemälde von Franz Gertsch erstreckt sich über die Räume 1 und 2 sowie das Kabinett und widmet sich dem Thema des Frauenporträts. Gezeigt werden Arbeiten aus verschiedenen Schaffensjahren.

„Johanna I“ (1983/84) ist das vorletzte in einer Reihe von Frauenporträts, die in den 1980er Jahren auf ein Selbstbildnis des Künstlers folgten. Dargestellt ist die damals etwa 20jährige Tochter eines mittlerweile verstorbenen Wiener Verlegers, Herausgebers und Kunstsammlers. Franz Gertsch befand sich hier auf der Höhe seiner fotorealistischen Phase. Die Silhouette der zart geschminkten jungen Frau mit dunkelblondem Haar erscheint vor einem neutralen Hintergrund. Johanna schaut den Betrachter leicht herausfordernd an. Die Perfektion ihrer Schönheit und diejenige der malerischen Ausführung verursachen ein Gefühl der Distanz und Unnahbarkeit. Anschliessend entstand „Johanna II“ (1985), heute in der Hess Collection im Napa Valley, Kalifornien. Nach diesen Meisterwerken sah sich der Künstler einem Problem gegenüber: Die Präzision der Ausführung und die beinahe atemberaubende Wirkung sowohl aus der Nähe wie auch aus der Distanz waren nicht mehr zu übertreffen. Franz Gertsch wagte den Schritt zu einem neuen künstlerischen Ausdruck: Er gab die Malerei für knapp zehn Jahre auf und widmete sich dem Holzschnitt.

Weitere Informationen finden Sie hier:
www.museum-franzgertsch.ch/de/ausstellungen1/franz-gertsch-looking-at-you-3028/

Gariele Münter - Malen ohne Umschweife, Museum Ludwig, Köln

Gariele Münter - Malen ohne Umschweife, Museum Ludwig, Köln

Gabriele Mün­ter (1877–1962) war eine zen­trale Kün­stler­fig­ur des deutschen Ex­pres­sion­is­mus und der Kün­st­ler­gruppe Der Blaue Reit­er, deren Grün­dung in Mün­ters Haus in Mur­nau statt­fand. Über ihre Rolle als en­gagierte Per­sön­lichkeit, Ver­mitt­lerin und langjährige Lebens­ge­fährtin Wass­i­ly Kandin­skys hi­naus, zeigt diese Ausstel­lung wie wichtig und ei­gen­ständig Gabriele Mün­ter als Ma­lerin war. Er­st­ma­lig wer­den der Öf­fentlichkeit über 120 Werke präsen­tiert, die ei­nen neuen Blick auf diese starke Kün­st­lerin er­lauben.Mün­ter ge­hört zu den weni­gen er­fol­greichen Frauen der kün­st­lerischen Mod­erne. Ihre Of­fen­heit und Ex­per­i­men­tier­freudigkeit als Ma­lerin, Fo­to­grafin und Gra­fik­erin wird nun zum er­sten Mal aus­führ­lich präsen­tiert. Zu ihren bekan­n­ten Gemäl­den ge­hören Porträts, et­wa von Marianne von Were­fkin oder Kandin­sky sowie ro­man­tische Land­schaften ihr­er bay­erischen Wahl­hei­mat. Mit sel­te­nen Fo­to­gra­fien, die Mün­ter um 1900 bei ein­er mehr­jähri­gen USA-Reise aufgenom­men hat, be­gin­nt die Ausstel­lung; im Mit­telpunkt ste­ht ihr ma­lerisch­es Œu­vre, das neben farbin­ten­siv­en Porträts und Land­schaften auch In­terieurs, Ab­s­trak­tion oder „prim­i­tivis­tische Bilder“ um­fasst.Der Ex­pres­sion­is­mus ist im Mu­se­um Lud­wig insbe­son­dere durch die Samm­lung Haubrich stark vertreten: Im Be­s­tand sind Gemälde von Ernst Lud­wig Kirch­n­er, Erich Heck­el, Max Pech­stein, Ot­to Müller und eben­so Kün­stler des Blauen Reit­er wie Wass­i­ly Kandin­sky Franz Marc, Au­gust Macke, Alex­ej Jawlen­sky. Ein Bild von Gabriele Mün­ter fehlt er­s­taun­licher­weise. An­läss­lich der Ausstel­lung plant das Mu­se­um Lud­wig die Ar­beit Kn­abenkopf (Wil­li Blab) von Gabriele Mün­ter zu er­wer­ben, die als Lei­h­gabe in der Ausstel­lung zu se­hen ist. Hi­erzu wurde von den Fre­un­den des Wall­raf-Richartz-Mu­se­um und des Mu­se­um Lud­wig e.V. eine große Spen­de­nak­tion ins Leben gerufen, die bere­its auf große Re­s­o­nanz stößt.Ein Großteil der aus­gestell­ten Werke stammt aus der Gabriele Mün­ter- und Jo­hannes Eich­n­er-Stif­tung und aus dem Len­bach­haus in München, das diese Ausstel­lung or­gan­isiert, sowie aus in­ter­na­tio­nalen Samm­lun­gen wie dem Des Moines Art Cen­ter, Iowa, dem Cen­tre Pompi­dou, Paris oder dem Is­rael Mu­se­um, Jerusalem.

Emil Nolde | Colour is Life, National Galleries of Scotland, Edinburgh

Emil Nolde | Colour is Life, National Galleries of Scotland, Edinburgh

Emil Nolde (1867-1956) was one of the greatest colourists of the twentieth century. While he was passionate about his north German home near the Danish border with its immense skies, flat, windswept landscapes and storm-tossed seas, he was equally fascinated by the demi-monde of Berlin’s cafés and cabarets, the busy to and fro of tugboats in the port of Hamburg and the myriad peoples and the places he saw on his trip to the South Seas in 1914. Nolde felt strongly about what he painted, identifying with his subjects in every brushstroke he made, heightening his colours and simplifying his shapes, so that we, the viewers, can also experience his emotional response to the world about him. This is what makes Nolde one of Germany’s greatest expressionist artists.

Please find further information here:
www.nationalgalleries.org/exhibition/emil-nolde-colour-life

Gerhard Richter. Abstraktionen - Museum Barberini, Potsdam

Gerhard Richter. Abstraktionen - Museum Barberini, Potsdam

Gerhard Richters Werk ist in großen Retrospektiven gewürdigt worden: 2002 widmete ihm das Museum of Modern Art, New York, eine Einzelausstellung. 2011 zeigten die Tate Modern, London, die Neue Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin und das Centre Pompidou, Paris, eine Präsentation, die im Titel Panorama schon den weiten Blick auf Richters Lebenswerk benannte. Wie diese Ausstellungen schlägt auch Gerhard Richter. Abstraktion im Museum Barberini den großen Bogen von den 1960er Jahren bis zu neuen Arbeiten. Sie widmet sich dabei erstmals einem für Richters Malerei zentralen Thema: den abstrakten Strategien und Verfahrensweisen im Gesamtwerk des Künstlers.

Weitere Information finden Sie hier:
www.museum-barberini.com/gerhard-richter-abstraktion/

Hermann Hesse - Dichter, Maler, Kultfigur - Ernst Barlach Museum, Wedel

Hermann Hesse - Dichter, Maler, Kultfigur - Ernst Barlach Museum, Wedel

2018 jähren sich die Ereignisse der so genannten 68er Studentenbewegung zum 50. Mal. Das ist für die Ernst Barlach Gesellschaft ein Anlass, noch einmal Leben und Werk von Hermann Hesse neu zu betrachten und ihm eine große Ausstellung zu widmen, denn Hermann Hesse war eine der „Kultfiguren“ der 68er Generation.

 Die Ausstellung „Hermann Hesse - Dichter, Maler, Kultfigur“ zeigt über 200 Aquarelle, Handschriften, Typoskripte, Fotos, Filme und Illustrationen zu Leben und Werk von Hermann Hesse.

Die Ausstellung zeigt ausführlich die literarische und bildkünstlerische Entwicklung Hesses, dokumentiert aber auch die große Hesse-Euphorie innerhalb der individualistischen und nonkonformistischen Gegenkultur der 60er und 70er Jahre, als seine Bücher einer Welle der Begeisterung auslösten, aus der heraus zahlreiche Künstler zu Verfilmungen, Illustrationen und Vertonungen von Hesse Werken angeregt wurden.

Weitere Informationen finden Sie hier:
www.ernst-barlach.de/hermann-hesse.html

Gotthard Graubner- Mit den Bildern atmen

Gotthard Graubner- Mit den Bildern atmen, Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck widmet Gotthard Graubner (1930–2013), einem der wichtigsten abstrakten Maler der Gegenwartskunst, eine große Ausstellung.
Gotthard Graubner war dem Künstlerbahnhof Rolandseck seit den 1970er Jahren eng verbunden. Wie zahlreiche Kunstschaffende schätzte, belebte und prägte er diesen so besonderen Ort. Zehn außergewöhnliche Schwarz-Weiß Fotografien von tanzenden Mönchen des Klosters Wangdue Phodrang, die 1976 während seines Bhutan-Aufenthaltes entstanden sind und sich in der Museumssammlung befinden, bilden den Ausgangspunkt der Schau.
Graubners Interesse am Buddhismus folgend, schwingt dieses Themenfeld in der Ausstellung atmosphärisch mit. Dabei spielen formale Momente wie Transparenz, Leichtigkeit und Durchdringung sowie die Farboberfläche als lebendiger Organismus eine Rolle. Dies wird nicht nur bei den beeindruckenden Farbraumkörpern, sondern auch im druckgrafischen Werk des Künstlers deutlich. Biografische Notizen, wie beispielsweise seine Körperabdrücke im Mappenwerk Simulacrum von 1978, verlebendigen die Autorenschaft Graubners auf eindrückliche Weise.

Weitere Informationen finden Sie hier:
arpmuseum.org/ausstellungen/wechselausstellungen/aktuell/gotthard-graubner.html