Jawlensky - Sehen mit geschlossenen Augen

Alexej von Jawlensky | Georges Rouault.
Sehen mit geschlossenen Augen – Kunstmuseum Moritzburg, Halle (Saale)

Unter dem Titel „Sehen mit geschlossenen Augen“ verbindet das Kunstmuseum Moritzburg erstmals die Werke zweier der bedeutendsten Vertreter der klassischen Moderne: des schweizer Expressionisten Alexej von Jawlensky und des französischen Impastomalerers Georges Rouault, der sich ebenfalls dem expressionistischen Stil verpflichtete. Obwohl die beiden Künstler ihre Ausdrucksweisen unabhängig voneinander entwickelt hatten, zeigen ihre Bilder nicht nur formal sondern auch inhaltlich auffallende Parallelen. In serieller Herangehensweise widmeten sich sowohl Jawlensky als auch Rouault der strukturellen Verdichtung und eingehenden Befragung des Menschenbildes. An der Grenze zur Abstraktion führten die beiden Künstler ihre Bildinhalte auf einzigartige Weise in einen abstrahierten Bereich des Spirituellen. Die Gegenüberstellung der beiden Oeuvres mit mehr als 120 Werken aus (inter-)nationalen öffnetlichen und privaten Sammlungen, gibt einen einzigartigen Überblick über die Untersuchung religiöser Fragen mit den Mitteln moderner Kunst.

19. März 2017 – 25. Juni 2017

Weitere Informationen finden Sie  hier.

Karin Kneffel - Bild im Bild

Karin Kneffel – Bild im Bild

Unter dem Titel „Bild im Bild“ präsentiert das Kunstmuseum Bonn von Karin Kneffel (geb. 1957) gemalte Wirklichkeiten zwischen Erinnerung, Traum und Realität. In der speziell für Kinder und Jugendliche konzipierten Ausstellung werden teils großformatige Gemälde der Künstlerin gezeigt, in denen die abgebildete Realität in Frage gestellt wird. Lichtreflexe, Spiegelungen und beschlagene Fensterscheiben irritieren den Blick auf naturalistisch dargestellte Häuserfassaden und Innenräume, wodurch sich grundlegende Fragen nach Wirklichkeit und Fiktion, Raum und eigener Verortung neu stellen.

30. April 2017 – 3. Juni 2017

Weitere Informationen finden Sie hier:
http://www.kunstmuseum-bonn.de/nocache/ausstellungen/vorschau/info/ex/karin-kneffel-bild-im-bild-3245/

Köln bis Prag - Gerhard Richter-Ausstellungen 2017

Köln bis Prag – Gerhard Richter-Ausstellungen 2017

Gerhard Richter gehört zu den wichtigsten Künstlern unserer Zeit - zum 85. Geburtstag des Malers wird das umfassende Werk in folgenden Ausstellungen beleuchtet:

Neue Bilder” - Museum Ludwig, Köln/Staatlliche Kunstsammlungen Dresden
9. Februar - 1. Mai 2017/20. Mai - 27. August 2017


Gerhard Richter. Die Editionen” - Museum Folkwang, Essen
7. April - 30. Juli 2017


Über Malen – Frühe Bilder” - Kunstmuseum Bonn
15. Juni - 1. Oktober 2017


Gerhard Richter” - Nationalgalerie Prag
26. April - 3. September 2017

Weitere Informationen unter:
www.museum-ludwig.de/de/ausstellungen/gerhard-richter-neue-bilder.html
www.museum-folkwang.de/de/aktuelles/ausstellungen/ausblick/gerhard-richter.html
www.kunstmuseum-bonn.de/nocache/ausstellungen/vorschau/info/ex/gerhard-richter-3243/

 



Lyonel Feininger Retrospektive - Fundación Juan March

Lyonel Feininger Retrospektive - Fundación Juan March

Die Fundación Juan March in Madrid zeigt die erste Retrospektive von Lyonel Feininger in Spanien. Rund 400 Arbeiten darunter Gemälden, Zeichnungen, Grafiken, Comics und Illustrationen zeigen das Werk von Feininger in seiner Spannbreite und erlauben und einen tiefen Einblick in sein Ouevre.

17 02 - 18 05 2017

Weitere Informationen finden Sie hier.

"Otto Dix. Der böse Blick" - Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K20

"Otto Dix - Der böse Blick" - Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K20

Im Oktober 1921 siedelt der 1891 geborene Otto Dix von Dresden nach Düsseldorf um und wird Mitglied in der Künstlergruppe „Junges Rheinland“. Als einer der wichtigsten Vertreter der Neuen Sachlichkeit porträtiert er seine Mitmenschen mit kritischem und schonungslosen Blick. In der umfangreichen Ausstellung „Otto Dix – Der böse Blick“ widmet sich die Kunstsammlung Nordrheinwestfalen dem berühmten gesellschaftskritischen Maler und zeigt etwa 200 Gemälde, Aquarelle und Grafiken aus nationalen und internationalen Sammlungen.

11. Februar - 14. Mai 2017

Weitere Informationen unter:
www.kunstsammlung.de/otto-dix.html

Cornelia Schleime. Ein Wimpernschlag

Cornelia Schleime. Ein Wimpernschlag, Berlinische Galerie. Hannah-Höch-Preis 2016

Der erst kürzlich mit dem Hannah-Höch-Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichneten Künstlerin Cornelia Schleime widmet sich die Berlinische Galerie in einer umfassenden Retrospektive. Die Schau gibt Einblicke in das Schaffen der 1953 in Ost-Berlin geborenen Künstlerin und spannt den Bogen von den frühen Arbeiten der 1980er Hare, die in der DDR zu Ausstellungsverbote führten und von denen ein Großteil bis heute als verschollen gilt, bis zu den jünst entstandenen Zeichnungen, Fotografien und Reisetagebücher. Die Werke, die jenseits aller Logik funktionieren, leben von ihrer skurrilen und spannungsvollenen Wirkung.

25. November 2016 - 24. April 2017

Weitere Informationen unter:
www.berlinischegalerie.de/ausstellungen-berlin/vorschau/cornelia-schleime/

WWW Wasser, Wolken, Wind. Elementar- und Wetterphänomene in Werken der Sammlung Würth

WWW - Wasser, Wolken, Wind. Elementar- und Wetterphänomene in Werken der Sammlung Würth, Kunsthalle Würth Künzelsau

Über Epochen hinweg dienen stürmische Seen, Küsten- und Flusslandschaften und tobende Wirbelstürme Künstlern als Inspirationsquelle. Mit über 200 Werken u.a. von Josef Albers, Lyonel Feininger, Max Ernst, Alex Katz, Emil Nolde, Max Liebermann, Hermann Max Pechstein, Gerhard Richter, George Rickey, Salomé, Christopher Lehmpfuhl und Erich Heckel verweist die Kunsthalle Würth in Künzelsau auf die vielfältigen Erscheinungsformen, die die Naturphänomene Wasser, Wolken und Wind hervorbringen und stellt die Bedeutung der Bildmotive von der klassischen Moderne bis in die heutige Zeit heraus.

30. September - 18. Juni 2017

Weitere Informationen unter:
www.kunsthalle-wuerth.de/de/kh/ausstellungen_1/aktuelle_ausstellungen/www/WWW.php

Der Blaue Reiter kehrt zurück

Der Blaue Reiter kehrt zurück – Lenbachhaus, München

Das Lenbachhaus in München stellt seine neu eingerichtete Sammlung zum Blauen Reiter vor. Unter dem Titel „Der Blaue Reiter kehrt zurück“ setzt das Museum neue Akzente in der weltweit größten Sammlung an Bildern aus dem Kreis der avantgardistischen Künstlergruppe, deren Vertreter als entscheidende Pioniere der modernen Kunst des 20. Jahrhunderts gelten. Das zentrale Element für die Ausstellungskonzeption wie auch für die zu vermittelnden Ideen und Botschaften ist der im Jahr 1912 von Franz Marc und Wassily Kandinsky herausgegebene Almanach „Der Blaue Reiter“, dem nun ein eigener Raum gewidmet ist. Basierend auf Gabriele Münters Schenkung von rund 1000 Werken, die sie mit ihrem langjährigen Lebensgefährten Kandinsky gesammelt hatte, wird die neue, exquisite Werkauswahl in der ihr gewidmeten Galerie gemäß den pluralistischen Vorstellungen des Blauen Reiters nun auch mit Volks- und Kinderkunst ihrer Sammlung kombiniert.

Dauerausstellung

Weitere Informationen unter:
www.lenbachhaus.de/ausstellungen/sammlungspraesentation/der-blaue-reiter-kehrt-zurueck/