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Die Galerie Ludorff feiert 25-jähriges Jubiläum

September 2000

 
"Galerist sein ist eine Herzensgeschichte"

www.kunstmarkt.com

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens präsentiert die Galerie Ludorff in Düsseldorf eine Sonderausstellung unter dem Titel "25 Jahre - 25 Künstler", die noch bis zum 30. Oktober zu sehen sein wird. In der Schau werden Werke von Künstlern gezeigt, mit denen die Galerie in den letzten 25 Jahren zusammengearbeitet hat oder deren Werke innerhalb dieser Zeitspanne ausgestellt wurden. Die Schwerpunkte liegen auf der Klassischen Moderne. So wird beispielsweise eine von Alexej Jawlenskys "Meditationen" aus dem Jahr 1935 oder ein Aquarell mit Sonnenblumen-Stilleben Oskar Kokoschkas von 1969 ausgestellt. Außerdem zeigt Ludorff einen "weiblicher Rückenakt", eine Kohlezeichnung von Ernst Ludwig Kirchner, die um 1909 entstanden ist, oder die erschütternde, sozialkritische Lithografie "Brot" der Künstlerin Käthe Kollwitz aus dem Jahr 1924.Zusammen mit den Meistern der Klassischen Moderne hängen die Werke zeitgenössischer Künstler, wie etwa das "Wasserstück - Seerosen" von 1988 bis 1989 des "Jungen Wilden" Salomé oder die Pastellzeichnung "Still life with Roman Glass, Rose and Venetian Marbles" aus dem Jahr 2000 von Ludorffs Neuentdeckung Andrew Hemingway.

So wird ein eindrucksvoller Bogen gespannt, der die 25jährige Tätigkeit der Galerie bis heute illustriert.Gleichzeitig wird unter dem Motto "25 Jahre 1975-2000" eine zweite, noch umfangreichere Ausstellung eröffnet, die den Besuchern, die derzeitigen Bestände der Galerie präsentiert. Die Werke reichen von einer Radierung Lovis Corinths aus dem Jahr 1920 bis zu Werken von Sam Francis und wiederum von Andrew Hemingway.

Die Ausstellung wird offiziell am 22. Oktober um 12 Uhr mit einer Vernissage eröffnet. Für Rainer Ludorff, der 1944 in einer rheinischen Industriellenfamilie geboren wurde, ist "Galerist sein eine Herzensgeschichte". Schon während seines Studiums der Kunstgeschichte und Betriebswirtschaft hat er mit seiner Frau Petra begonnen, eine Kunstsammlung aufzubauen. Dies fing zu erst mit Grafiken, die zwischen 1.000 und 1.500 Mark kosteten und noch in Raten abgezahlt wurden. So kam eine kleine Sammlung von rund 15 Blättern zustande.Schließlich entschloss sich das Ehepaar, dass in den Semesterferien verdiente Geld mitsamt der aufgebauten Sammlung für eine einzige Macke-Zeichnung einzutauschen. Hiermit war für Ludorff eine Grundsatzentscheidung getroffen, die noch bis heute seine Arbeit bestimmt: die Qualität eines Werkes ist entscheidend. Nur langsam konnte er, indem er die Leitung in der Firma seiner Eltern für fünf Jahre übernahm, sich so einen Grundstock an Kunstwerken aufbauen. 1975 entschloss sich das Ehepaar, ihre Passion zum Beruf zu machen. 25 Aquarelle und Zeichnungen waren dann das Startkapital für den Beginn der Galerietätigkeit. Petra und Rainer Ludorff eröffneten in Düsseldorf ihre Galerie, die heute eine der ersten Adressen für die Kunst der Klassischen Moderne ist. Seit Beginn residiert die Galerie an Düsseldorfs Flaniermeile, der Königsallee.

Die Öffnungszeiten sind von Dienstag bis Freitag von 10 bis 18Uhr, und Samstag von 10 bis 14 Uhr.

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Für weitere Informationen und Bildmaterial zur Ausstellung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bitte senden Sie uns eine Email an:

mail@ludorff.com



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