1945, Donaueschingenlebt & arbeitet in Paris

Biografie

1901

Geboren am 8. März 1945 in Donaueschingen

1966 - 1970

nach einem abgebrochenen Studium der Rechtswissenschaften und der Romanistik, studiert er zunächst bei Peter Dreher in Freiburg, sowie anschließend bei Horst Antes in Karlsruhe Malerei

1970

erste Einzelausstellung in der Galerie am Kaiserplatz, Karlsruhe

ab 1970

enger Austausch mit Joseph Beuys und Besuch der Kunstakademie Düsseldorf, lebt und arbeitet der Künstler zunächst aber als freischaffender Künstler im Odenwald, hier findet er in dem angesehenen Galeristen Michael Werner einen frühen Förderer

1980

Teilnahme an der 39. Biennale von Venedig, Kiefer gestaltet unter dem Titel "Verbrennen, verholzen, versenken, versanden" den Westdeutschen Pavillon und sorgt für einen Skandal

1981

Ausstellungen in London, Paris, Köln, New York und München ebenen seinen Weg zu einem der gefragtesten Künstler der Nachkriegszeit

1991 - 1993

nach dem Scheitern des Kunstprojektes "Zweistromland" verordnet er sich selbst eine drei jährige Malpause und verlässt Deutschland

2010 - 2011

Unter dem Titel „Die Kunst geht knapp nicht unter“ (L'art survivra à ses ruines) hält er an dem Collège de France in Paris einer Vorlesungsreihe über sein Kunstverständnis

2008

Bezug seines Ateliers im Pariser Vorort Croissy-Beaubourg, welches sich in den Lagerhallen eines ehemaligen Pariser Kaufhauses befindet

seit 2018

Österreichische Staatsbürgerschaft

Auszeichnungen und Ehrungen

1983

Hans-Thoma-Preis, Staatspreis des Landes Baden-Württemberg

1985

Carnegie Prize, Carnegie Museum of Art, Pittsburgh, Pennsylvania

1990

Wolf-Preis für Kunst, Jerusalem

1990

Goslarer Kaiserring

1990

Ausländisches Ehrenmitglied der American Academy of Arts and Letters; Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres, Ministère de la Culture et de la Communication, Paris

1996

Ehrenmitglied der Royal Academy of Arts

1999

Praemium Imperiale, Tokio

2002

Officier de l’Ordre des Arts et des Lettres, Ministère de la Culture et de la Communication, Paris

2004

Ausländisches Ehrenmitglied der American Academy of Arts and Sciences

2005

Verdienstkreuz 1. Klasse Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst

2008

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels Adenauer-de Gaulle-Preis, Paris

2011

Commandeur de l’Ordre des Arts et des Lettres, Ministère de la Culture et de la Communication, Paris

2011

Berliner Bär (B.Z.-Kulturpreis) Leo-Baeck-Medaille 2012[121]

2014

Ehrendoktorat in Philosophie der Universität Turin

2015

Ehrendoktorat der Universität St. Andrews, Schottland Ehrendoktorat für allgemeine Verdienste der Universität Antwerpen

2017

Ehrendoktorat der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

2017

J. Paul Getty Medal (gemeinsam mit Mario Vargas Llosa), J. Paul Getty Trust, Los Angeles

2019

Preis für Verständigung und Toleranz, Jüdisches Museum Berlin

2020

Ehrendoktorat in Kommunikation und Didaktik der Kunst, Accademia di Belle Arti di Brera, Mailand