Hermann Hesse

Welkende Rosen
1928

Hermann Hesse, Welkende Rosen

Aquarell, Bleistift und Tusche auf Papier

2 Blätter, je 22,2 × 17,3 cm

Dazu das handgeschriebene Gedicht in 9 Zeilen

Provenienz

Atelier des Künstlers; Sammlung Emanuel Stickelberger, Basel; Privatsammlung Süddeutschland

Ausstellungen
  • Galerie Ludorff, "Hermann Hesse – Malerfreude", Düsseldorf 2016
  • Olaf Gulbransson Museum, "Hermann Hesse - Aquarelle und Gedichte", Tegernsee 2013
Literatur
  • Galerie Ludorff, "Hermann Hesse – Malerfreude", Düsseldorf 2016, S. 105

WELKENDE ROSEN

Möchten viele Seelen dies verstehen,

Möchten viele Liebende es lernen:

So melodisch flüsternd zu verhallen,

So im Taumel auseinander wehen,

So in rosiges Blätterspiel zerfallen,

Lächelnd sich von Liebesmahl entfernen,

So den eigenen Tod als Fest begehen,

So gelöst dem Leiblichen entsinken

Und in einem Kuss den Tod zu trinken.

Über Hermann Hesse

Der Schriftsteller Hermann Hesse war auch als bildender Künstler tätig und schuf ein umfangreiches Werk an Aquarellen und Gedichtillustrationen.

Weitere Werke
Publikationen zum Werk