The Jewish Museum, New York:
"Paul Klee: Other Possible Worlds"
20. März – 26. Juli 2026
„Paul Klee: Other Possible Worlds“ ist die erste Ausstellung in einem amerikanischen Museum, die sich auf das Spätwerk des Künstlers konzentriert, das in seinem letzten, unruhigen Lebensjahrzehnt bis zu seinem Tod im Jahr 1940 entstand. Nachdem sich Klee während seiner zehnjährigen Tätigkeit am Bauhaus einen hervorragenden Ruf erworben hatte, kündigte er 1931 seine Stelle in Dessau und nahm eine Stelle an der Akademie in Düsseldorf an, wo er sich von den Anforderungen des Lehrbetriebs befreien und ganz auf die Malerei konzentrieren wollte. Mit Hitlers Machtübernahme stuften die Nationalsozialisten Klees Kunst als subversiv und entartet ein und entließen ihn aus seiner Position an der Düsseldorfer Akademie, wobei sie ihn als „galizischen Juden“ bezeichneten. Als Immigrant in seinem Geburtsland ins Exil gezwungen, gab der vertriebene Künstler seinen optimistischen chromatischen Malstil auf, als er mit dem harten Terrain des Faschismus und bald darauf, im Jahr 1935, mit den Auswirkungen der Sklerodermie, einer tödlichen Autoimmunerkrankung, konfrontiert wurde. Die Ausstellung befasst sich mit Klees Spätwerk, das nicht nur dem amerikanischen Publikum weniger bekannt ist, sondern auch in akademischen Kreisen in den USA weniger untersucht wurde als in Europa. Begleitet wird die Ausstellung von einer Reihe von Werken aus Klees gesamter Schaffenszeit, die einen dramatischen Kontrast zu seinem kraftvollen Spätwerk bilden.