Hans Arp

Configuration: En souvenir d'Athènes
1955

Hans Arp, Configuration: En souvenir d'Athènes
© VG Bild-Kunst, Bonn

Bronze

74 × 59,5 cm

Rückseitig signiert mit dem Monogramm und "3/3" nummeriert

Auflage 3; Ein Exemplar befindet sich im Museu de Arte Moderna, Rio de Janeiro

Das Bronzerelief ist eine Variante von Kat.-Nr. 432 aus Holz von 1952

Werkverzeichnis Rau 1981 Nr. 510

150.000,00 €

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Expertise

Angefragt bei Stiftung Arp e.V., Remagen/Berlin 2026

Provenienz

Privatsammlung Brüssel (-1981-); Sammlung + Nachlass Alexander Lerner, New York; William Pall Gallery, New York (-1984); Privatsammlung USA (1984-2025)

Ausstellungen
  • Galerie Ludorff, "Neuerwerbungen Frühjahr 2026", Düsseldorf 2026
Literatur
  • Galerie Ludorff, "Neuerwerbungen Frühjahr 2026", Düsseldorf 2026, S. 10
  • Bernd Rau (Hg.), "Hans Arp. Die Reliefs. Oeuvre-Katalog", Stuttgart 1981, Nr. 510
  • Carola Giedion-Welcker, "Hans Arp", Stuttgart 1957, S. 104, Abb. 42 (anderes Exemplar)
  • Michel Seuphor, "Jean Arp", in: L'Oeil, April 1957, S. 49, Nr. 28 (anderes Exemplar)
  • Michel Seuphor, "Arp", Paris 1957, S. 71, Nr. 27 (anderes Exemplar)

Hans Arp, Mitbegründer des Dadaismus und zentrale Figur der europäischen Avantgarde, entwickelte Skulpturen mit organisch-abstrahierten Formen, in denen Rhythmus, Zufall und biomorphe Strukturen eine zentrale Rolle spielen. In den 1950er Jahren begann eine neue Phase, in der Arp flachere Profile erkundete, die an seine Reliefs der 1920er und 1930er Jahre erinnern und eine subtile Spannung zwischen Fläche und Tiefe erzeugen.1 »Configuration: En souvenir d’Athènes« zeigt diese Entwicklung in Bronze: Die glatten, leicht gewellten Oberflächen betonen sowohl die frontal orientierte Form als auch die plastische Wirkung der Skulptur.

1 Eric Robertson, »Art is a fruit« In: »The poetry of forms: Arp«, Kröller-Müller Museum, 2017, S. 34.

Über Hans Arp

Hans Arp gilt heute als einer der Hauptvertreter der organischen Abstraktion, deren Formensprache sich am Wandel und Wachstum der Natur orientiert.

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