Henri Lebasque
Fillettes au bord d'un étang de la Reine Blanche
1906-1907
Öl auf Leinwand
60,5 × 73,5 cm
Signiert
Werkverzeichnis Bazetoux 2008 Nr. 122
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Denise Bazetoux, Maison-Laffitte, 23. November 2012
Ader, Paris (10. Dez. 1986, Los 92); Privatsammlung Frankreich (1986-2012); Galerie Hurtebize, Cannes (2012-2013); Privatsammlung Süddeutschland (2013-)
- Galerie Ludorff, "Neuerwerbungen Frühjahr 2026", Düsseldorf 2026
- Galerie Ludorff, "Neuerwerbungen Frühjahr 2026", Düsseldorf 2026, S. 94
- Denise Bazetoux, "Henri Lebasque, Catalogue raisonné", vol. I, Paris, 2008, Nr. 122
Henri Lebasque war ein französischer Maler des Post Impressionismus und Fauvismus, der für seine leuchtenden Farben und Szenen aus Alltag, Familie und südfranzösischer Landschaft bekannt ist. Nach seiner Ausbildung an der École des Beaux-Arts in Paris, entwickelte er seinen persönlichen Stil, der von Künstlern wie Camille Pissarro, Édouard Vuillard und Pierre Bonnard beeinflusst wurde. Lebasque nimmt regelmäßig an Pariser Salons teil und gründet zusammen mit Henri Matisse 1903 den Salon d’Automne, durch den ab 1912 die Künstlergruppe »Les Fauves« populär wird. Noch heute befinden sich Lebasques Werke in wichtigen Museen weltweit, darunter das Musée d’Orsay in Paris, das Thyssen Bornemisza Museum in Madrid und die National Gallery of Art in Washington. In »Fillettes au bord d’un étang« zeigt Henri Lebasque eine ruhige Uferlandschaft, in der zwei Kinder in der rechten Bildecke lediglich als beiläufiger Hinweis auf menschliche Präsenz erscheinen. Das Bild wird von einer klaren innerbildlichen pflanzlichen Rahmung strukturiert: Blätter, Äste und Sträucher ziehen sich entlang der Bildränder und fokussieren den Blick auf das Zentrum der Szene. Besonders eindrucksvoll ist die Spiegelung von Himmel und Vegetation im Wasser, die Lebasque mit sanften Farbübergängen und leuchtenden Akzenten einfängt. Die Farbpalette aus kühlen Blau- und Grüntönen wird durch helle, warme Töne akzentuiert, wodurch die Lichtstimmung subtil verstärkt wird. Durch die Komposition und die feine Abstufung von Farben und Licht vermittelt das Werk eine ruhige, meditative Atmosphäre, die den Moment der Naturbeobachtung in den Vordergrund stellt.



