Museum

RAUM SCHROTH im Museum Wilhelm Morgner:

"Aufbruch! Soest – Stadt der Kunst nach 1945"

19. Mai - 25. August 2024

Als im April 1945 auch in Soest der Zweite Weltkrieg zu Ende ging, lag die Stadt mit ihren Verwüstungen durch über dreißig Bombenangriffe zu 64% in Schutt und Asche. Nur wenige Jahre später gelang der Wiederaufbau der Wohnhäuser, der kommunalen Gebäude, der monumentalen romanischen und gotischen das Stadtbild prägenden Kirchengebäude. Und gleichzeitig war der Sinn nach Kunst und Kultur so mächtig, dass große Anstrengungen unternommen wurden, für die Bevölkerung, für Künstlerinnen und Künstler einen Ort zu schaffen, an dem es sich zu leben und zu arbeiten lohnt. Wichtiger Motor war Stadtdirektor Dr. Gerhard Groot gemeinsam mit dem Bürgermeister Walter Klemann. Bereits 1953 wurde der erste Wilhelm-Morgner-Preis vergeben, 1957 der Kunstpavillon im Theodor-Heuss-Park errichtet, 1962 das Morgnerhaus eröffnet. Viele heimische Künstler waren aktiv, aber auch jene aus anderen Städten und Ländern geladen, die auf Zeit kamen und vielfach berühmt wurden, die aus dem Neuanfang der Kunst nach 1945 als Wegbereiter und feste Größen in die Kunstgeschichte eingegangen sind.

Die Stadt Soest und Stiftung Konzeptuelle Kunst widmen diesem kulturellen Aufbruch gemeinschaftlich in dieser großen Ausstellung in Foyer, Hans-Kaiser-Raum, Umgang, Kabinett und RAUM SCHROTH im Museum Wilhelm Morgner und beleuchtet den außergewöhnlichen Werdegang der Kunststadt Soest in den ersten Dekaden nach dem Zweiten Weltkrieg mit Werken von u.a. Günther Uecker, Emil Schumacher, Fritz Winter, Otto Piene, Heinz Mack und Rupprecht Geiger.

Weitere News