Museum

The George Economou Collection:

"Katharina Fritsch"

28. Juni 2022 - 24. März 2023

Die deutsche Bildhauerin Katharina Fritsch hat seit den frühen 1980er Jahren einen bedeutenden Beitrag zur bildenden Kunst geleistet. Mit ihren markanten, in leuchtenden Farben bemalten Gussformen hat sie ein spezifisches skulpturales Lexikon entwickelt, das eine Typologie von Alltagsgegenständen, Tieren und Menschen sowie Installationen im mythologischen und surrealen Bereich umfasst. Fritsch ist bekannt dafür, dass sie ihre Werke in einer Weise installiert, die unsere Aufmerksamkeit erfordert und in der Regel den Eindruck eines nachhallenden inneren Bildes oder einer unheimlichen Gestalt hinterlässt, die nur schwer zu verwerfen oder zu vergessen ist.

Fritschs Ausstellung in der George Economou Collection Athen ist die erste Einzelausstellung der Künstlerin in Griechenland, einem Land, dessen reiche Geschichte der figurativen Bildhauerei, der Mythologie und des Geschichtenerzählens in ihrem Werk nachhallt und ihm eine neue Ebene der Rezeption verleiht. Fritsch hat sich dafür entschieden, aktuelle Arbeiten neben einigen ihrer frühesten Produktionen zu zeigen, die während und kurz nach ihrem Studium an der Düsseldorfer Kunstakademie in den frühen 1980er Jahren entstanden sind.

Fritsch hat diese Ausstellung zum Anlass genommen, ihr fortwährendes Interesse an der Dämmerung zu erkunden - am Zweideutigen, an den veränderlichen und instabilen Stimmungen, Visionen und mentalen Zuständen, die mit dem Moment einhergehen, in dem der Tag zur Nacht wird. Zu ihren Einflüssen gehört das Werk von Giorgio de Chirico (geboren, vielleicht nicht zufällig, 1888 in Volos, Griechenland). De Chiricos dramatisch isolierte Formenlandschaften spiegeln sich in Fritschs Ausstellung im dritten Stock wider, wo jedes einzelne Objekt die Eigenschaften eines Zeichens annimmt. Fritsch hat gesagt: "Ich denke in Bildern".
Ihre Ausstellung für die Economou Collection versammelt Bilder, in denen Gefühle, Erinnerungen, Geschichten und Erfahrungen über das Subjektive hinausgehen und eine Fülle von gemeinsamen Assoziationen und Interpretationen hervorrufen.

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