1912
Geburt am 25. April in Krefeld-Uerdingen
1938
Aufnahme des Jurastudiums in Köln
1939–1945
Kriegsdienst im Zweiten Weltkrieg. Während seiner Stationierung in Frankreich entstehen erste Zeichnungen und Aquarelle. In dieser Zeit reift der Entschluss, nach dem Krieg Künstler zu werden
1943
Promotion zum Dr. jur. an der Universität Bonn
1946
Erste Ausstellung im Kaiser-Wilhelm-Museum Krefeld
1953–1959
Entwicklung einer eigenständigen abstrakten Bildsprache – von der informellen Malerei bis zu den Materialbildern
1957
Aufgabe des Richterberufs, um sich vollständig der Kunst zu widmen
1960
Erste Einzelausstellungen in Krefeld und London
Ab 1961
Hinwendung zu Licht, Spiegeln und Linsen als künstlerischem Medium. Es entstehen die charakteristischen Licht- und Hohlspiegelobjekte, die Adolf Luther international bekannt machen
1970er Jahre
Realisierung bedeutender Lichtinstallationen und Kunst-am-Bau-Projekte, unter anderem für das Olympiagelände in München und die Tonhalle Düsseldorf
1979
Verleihung des Professorentitels durch das Land Nordrhein-Westfalen
1989
Gründung der Adolf-Luther-Stiftung in Krefeld sowie Auszeichnung mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen
1990
Ernennung zum Ehrenbürger der Stadt Krefeld. Adolf Luther stirbt am 20. September in Krefeld