Hilla von Rebay

1890, Straßburg, Frankreich1967, Westport, Connecticut

Die deutsch-amerikanische Künstlerin und Mäzenin Hilla von Rebay - geboren 1890 in Straßburg, wuchs in Köln auf und studierte zwischen 1909/10 an der Académie Julian in Paris und später in München. 1917 zeigt sie erstmals ihre Werke in Herwarth Waldens Galerie „Der Sturm“. 1919 wurde sie Mitglied der Novembergruppe und gründete 1923 mit Otto Nebel und Rudolf Bauer die Künstlervereinigung „Der Krater“. Hilla von Rebays Kunst war avantgardistisch, sie vertrat die Auffassung, dass die Kunst allein in der inneren Welt des Künstlers selbst entstehe und nicht die äußere, sichtbare Welt abstrahiere, ihre gegenstandslosen Werke sind wegweisend. Zu Wassily Kandinskys Kunstauffassung lassen sich viele Gemeinsamkeiten finden und seine Schrift „Über das Geistige in der Kunst“ (1911) war prägend für die künstlerische Entwicklung von Rebays.1927 zog sie nach New York, wo sie als Gründungsdirektorin der Salomon R. Guggenheim Foundation tätig war. Sie war in dieser Position nicht nur maßgeblich an der Planung des gleichnamigen Museums beteiligt, sondern zeigt sich auch verantwortlich für den Aufbau der Kunstsammlung des Ehepaars Salomon und Irene Guggenheim.

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