Biografie

1921

Joseph Beuys wird am 12. Mai in Krefeld geboren

1941-1945

Kriegsdienst als Sturzkampfflieger

1946-1954

Bildhauerei-Studium an der Kunstakademie Düsseldorf erst bei Joseph Enseling und dann bei Ewald Mataré, bei dem er Meisterschüler wird

1953

erste Einzelausstellung im Haus der Brüder van der Grinten in Kranenburg

1961

Berufung als Professor an die Kunstakademie in Düsseldorf an den Lehrstuhl für monumentale Bildhauerei

1964/1968

Teilnahme an der Documenta 3 + 4, Kassel

1967

Gründung der „Deutschen Studentenpartei“, ab 1970 „Organisation für Nichtwähler“ erste große Einzelausstellung „Parallelprozeß 1“ im Städtischen Museum in Mönchengladbach

1972

Teilnahme an der Documenta 5 mit dem Büro der „Organisation für direkte Demokratie durch Volksabstimmung“, die er im Jahr zuvor gegründet hat Kündigung als Professor nach Protesten und der Besetzung des Sekretariats der Akademie in Düsseldorf 1971, die 1979 vom Bundesarbeitsgericht als rechtswidrig erklärt wird

1974

Erste Reise in die USA mit Vorträgen an den Hochschulen in New York, Chicago und Minneapolis

1976

Teilnahme an der Biennale in Venedig mit dem Environment „Straßenbahnhaltestelle“ Lichtwark-Preis der Stadt Hamburg

1977

Teilnahme an der Documenta 6 in Kassel mit der Installation „Honigpumpe am Arbeitsplatz“

1978

Thorn-Prikker-Ehrenplakette der Stadt Krefeld Manifest „Aufruf zur Alternative“ erscheint in der Frankfurter Rundschau

1979/80

Kaiserring der Stadt Goslar Mitbegründung der Partei „Die Grünen“ Kandidatur für die Europawahl (1979) + Spitzenkandidat für die Bundestagswahl (1980) Große Retrospektive im Guggenheim-Museum in New York

1982

Teilnahmen an Documenta 7 mit der Aktion „Stadt-Verwaldung anstelle von Stadt-Verwaltung. 7000 Eichen“

1986

Wilhelm Lehmbruck Preis der Stadt Duisburg Joseph Beuys stirbt am 23. Januar in Düsseldorf