1891
Karl Hubbuch wird am 21. November in Karlsruhe geboren
1908–1914
Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe sowie ab 1912 an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums in Berlin. Zu seinen Kommilitonen und Weggefährten gehören George Grosz, Rudolf Schlichter und Georg Scholz
1914–1918
Freiwilliger Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg. Eine schwere Erkrankung unterbricht seine künstlerische Laufbahn
1920
Rückkehr nach Karlsruhe und Fortsetzung des Studiums als Meisterschüler in der Radierklasse von Walter Conz an der Badischen Landeskunstschule
1924
Assistent von Ernst Würtenberger an der Karlsruher Akademie
1925
Übernahme einer eigenen Zeichenklasse an der Karlsruher Akademie
1928
Ernennung zum Professor. Im selben Jahr Teilnahme an einer Gruppenausstellung der Berliner Galerie Neumann-Nierendorf gemeinsam mit Otto Dix, George Grosz, Alexander Kanoldt, Carlo Mense, Georg Scholz und Georg Schrimpf
1933
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten erhält Karl Hubbuch Berufsverbot und verliert seine Professur an der Karlsruher Akademie
1937
Seine Werke werden als „entartete Kunst“ diffamiert und aus öffentlichen Sammlungen entfernt
1941–1945
Tätigkeit als Designer für die Staatliche Majolika-Manufaktur Karlsruhe
1947
Rückkehr in den Lehrbetrieb mit einem Lehrauftrag an der Technischen Hochschule Karlsruhe sowie der Wiederberufung als Professor an die Badische Kunstakademie
1957
Pensionierung. Anschließend zahlreiche Studienreisen, insbesondere nach Frankreich, sowie eine rege Ausstellungstätigkeit als freischaffender Künstler
1959
Auszeichnung mit der Silbermedaille im Internationalen Wettbewerb für den Frieden in Leipzig
1961
Verleihung des Hans-Thoma-Preises des Landes Baden-Württemberg
1965
Ehrengast der Villa Massimo in Rom
1970
Eine nahezu vollständige Erblindung beendet seine künstlerische Tätigkeit
1979
Karl Hubbuch stirbt am 26. Dezember in seiner Geburtsstadt Karlsruhe