1899
Lucio Fontana wird am 19. Februar in Rosario, Argentinien, als Sohn italienischer Eltern geboren
1905
Er zieht mit seiner Familie nach Mailand, Italien
1920er Jahre
arbeitet zunächst als Bildhauer und studiert an der Accademia di Belle Arti di Brera in Mailand
1940
Während des Zweiten Weltkriegs kehrt Fontana nach Argentinien zurück und entwickelt seine ersten Ideen zum Raumkonzept
1946
Gemeinsam mit seinen Schülern veröffentlicht er das Weiße Manifest, das die Grundlagen seiner späteren Raumkunst formuliert
1947
Fontana führt den Begriff Concetto Spaziale (Raumkonzept) ein und entwickelt eine neue künstlerische Sprache, die Raum, Licht, Bewegung und Materie miteinander verbindet
1948
Nach seiner Rückkehr nach Italien setzt er seine Ideen des Spatialismus konsequent um und beginnt, die Bildfläche durch Löcher und Perforationen räumlich zu öffnen
1950er Jahre
Er schafft seine berühmten Concetto Spaziale-Werke mit perforierten Leinwänden und entwickelt Installationen mit schwebenden Formen und Neonlicht
1958
Fontana beginnt die ikonische Werkserie Tagli, bei der er die Leinwand mit präzisen Schnitten öffnet und den realen Raum hinter dem Bild sichtbar macht
1966
Er erhält den Großen Preis für Malerei auf der Biennale von Venedig als Anerkennung seines wegweisenden Beitrags zur modernen Kunst
1968
Lucio Fontana stirbt am 7. September in Italien