Pierre Boncompain
Pierre Boncompain wurde 1938 in der Provence geboren. 1963 beendete er sein Studium an der École Nationale des Arts Décoratifs, bevor er an die École Nationale supérieure des Beaux-Arts wechselte, und im Atelier Legueult arbeitete. Seine Werke, die vor allem in Paris entstanden, spiegeln Umgebung und Lebensgefühl des Südens Frankreichs wider. Der besondere Charme der Provence prägt sein gesamtes Schaffen: in Gemälden, Pastellen sowie in vielen weiteren Ausdrucksformen. Häufig wählt er als Motive Akte, Stillleben und Landschaften. Zugleich gelingt es ihm, durch seine fortwährende Suche nach intensiven Farben, ausdrucksstarken Linien und den Qualitäten der Flächenmalerei das Gewöhnliche zu etwas Besonderem zu erheben. In seinen Arbeiten verbindet er moderne Einflüsse mit einer klaren, lichtdurchfluteten und heiteren Bildsprache – ähnlich der Farb- und Lichtauffassung von Matisse. Dabei bleibt die Komposition schlicht und ordnend. Die lebendigen, zugleich erdigen Farbtöne seiner Bilder – Terrakotta, Ocker, kräftiges Violett, tiefes Rot und Blau – erinnern an die lebendige Farbwelt von Gauguins Tahiti-Malereien. Pierre Boncompain wurde weltweit in Ausstellungen in verschiedenen Museen gezeigt, darunter im Musée de Lille, im Musée de Valence, in der Kajikawa Foundation in Kyoto, in der Bibliothèque Nationale in Paris, im Takashimaya Museum in Osaka, in der Singer Foundation in Holland sowie in der Ambrosiano Library in Mailand. Auch an einer jüngeren Einzelausstellung 2002 im Shanghai Art Museum in China nahm er teil. Seine Werke sind heute in öffentlichen und privaten internationalen Sammlungen vertreten.
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