Gerhard Richter
8.2.92
1992
Lack auf Fotografie
10 × 15 cm
Rückseitig signiert und "8.2.92" datiert
Auflage Unikat
Werkverzeichnis Hage/Obrist 2024 Nr. v2 p. 176
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Anthony Meier Fine Arts, San Francisco/Schönewald Kunsthandel, Düsseldorf (-2002); Privatsammlung USA (2002-2025)
- Galerie Ludorff, "Neuerwerbungen Frühjahr 2026", Düsseldorf 2026
- Galerie Ludorff, "Neuerwerbungen Frühjahr 2026", Düsseldorf 2026, S. 150
- Joe Hage/Hans Ulrich Obrist (Hg.), "The Overpainted Photographs: A Comprehensive Catalogue", London 2024, Nr. v2 p. 176
In Arbeiten wie »8.2.92« wird Richters Haltung gegenüber dem Verhältnis von Wirklichkeit und Bild besonders deutlich. Das Werk gehört zu den übermalten Fotografien, bei denen Richter fotografische Bilder mit Farblack überzieht. Die Farbe verdeckt, verzerrt und ergänzt das fotografische Motiv zugleich. Dadurch verliert das Foto seinen dokumentarischen Anspruch und wird zu einem offenen Bild, das Erinnerung, Zeit und Wahrnehmung thematisiert. Malerei erscheint hier nicht als Abbild der Realität, sondern als aktiver Eingriff in sie.




