Henri Lebasque

Madame Lebasque à Saint Tropez
ca. 1906

Henri Lebasque, Madame Lebasque à Saint Tropez

Öl auf Leinwand

55 × 46 cm

Signiert

145.000,00 €

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Provenienz

Drouot-Richelieu, Paris (Auktion Rieunier-Bailly-Pommery, 19. Mär. 2001, Los 114); Guarisco Gallery, Washington; Privatsammlung Kalifornien, USA; Bonhams Butterfields, Los Angeles (5. Mai 2008, Los 48); Galerie M. Ary Jan, Paris (2008-); Privatsammlung Süddeutschland (2009-)

Ausstellungen
  • Galerie Ludorff, "Neuerwerbungen Herbst 2026", Düsseldorf 2026/2027
  • Galerie Ludorff, "Season of Colours", Düsseldorf 2026
  • Musée de Beaux-Arts et d'Archéologie J. Déchelette, "Henri Lebasque, Henri Manguin: Palettes postimpressionniste et fauve en Méditerranée", 25. Okt.-29. Mär., Roanne 2008/2009
Literatur
  • Galerie Ludorff, "Neuerwerbungen Herbst 2026", Düsseldorf 2026, S. 74
  • Musée de Beaux-Arts et d'Archéologie J. Déchelette, "Henri Lebasque, Henri Manguin: Palettes postimpressionniste et fauve en Méditerranée", Roanne 2008

Unser Gemälde „Madame Lebasque à Saint-Tropez“ von etwa 1906 zeigt Henri Lebasques Ehefrau Catherine in einem sommerlichen Garten in Saint-Tropez. Die sitzende Frau trägt ein helles, locker fallendes Kleid und ist von üppiger mediterraner Vegetation und großen Baumstämmen umgeben. Lebasque verwendet leuchtende Grün-, Rosa-, Blau- und Violetttöne, die er mit einem lockeren, pastosen Pinselstrich aufträgt. Dadurch entsteht eine helle, ruhige und zugleich farbenfrohe sommerliche Atmosphäre. Das Gemälde steht für Lebasques künstlerische Hinwendung zum Süden Frankreichs, die ab 1906 seine Farbpalette und seinen Malstil deutlich verändert. Auf Einladung seines Freundes Henri Manguin reist Lebasque 1906 das erste Mal nach Saint-Tropez. Statt detaillierten naturgetreuen Darstellung lebt seine Kunst von nun an von Licht, Atmosphäre und mediterraner Stimmung; Konturen lösen sich auf, die Farben sind hell und schimmernd.

Henri Lebasque, französischer Maler des Post Impressionismus und Fauvismus, ist für seine leuchtenden Farben und Szenen aus Alltag, Familie und südfranzösischer Landschaft bekannt. Nach seiner Ausbildung an der École des Beaux-Arts in Paris, entwickelte er seinen persönlichen Stil, der von Künstlern wie Camille Pissarro, Édouard Vuillard und Pierre Bonnard beeinflusst wurde. Lebasque nimmt regelmäßig an Pariser Salons teil und gründet zusammen mit Henri Matisse 1903 den Salon d’Automne, durch den ab 1912 die Künstlergruppe „Les Fauves“ populär wird. Noch heute befinden sich Lebasques Werke in wichtigen Museen weltweit, darunter das Musée d’Orsay in Paris, das Thyssen Bornemisza Museum in Madrid und die National Gallery of Art in Washington.

Über Henri Lebasque

Henri Lebasque war ein bedeutender, französischer Maler des frühen 20. Jahrhunderts, der vor allem für seine farbintensiven Werke des Spätimpressionismus bekannt ist.

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