1891, Untermhaus bei Gera1969, Singen/Hohentwiel

Biografie

1891

Geburt am 2. Dezember in Untermhaus bei Gera (Thüringen)

1906-1910

Dekorationsmalerlehre bei Carl Senff in Gera

1910-1914

Besuch der Königlichen Kunstgewerbeschule in Dresden Schüler von Richard Guhr

1914-1918

Kriegsdienst. Ab 1915 Frontsoldat in Frankreich und Russland

1919-1922

Studium an der Dresdner Kunstakademie als Meisterschüler von Max Feldbauer und Otto Gußmann. Mitbegründer der „Dresdner Sezession – Gruppe 1919“

1922-1925

Im Herbst 1922 Übersiedlung nach Düsseldorf. Meisterschüler an der Akademie bei Heinrich Nauen und Wilhelm Herberholz. Mitglied der Künstlergruppe „Das Junge Rheinland“ um den Kunstsalon Johanna Ey,

1924

Mitglied der Berliner Sezession

1925

Beteiligung an der Ausstellung „Neue Sachlichkeit“ in Mannheim, Kollektiv- Ausstellungen in der Nationalgalerie in Berlin und in den Staatlichen Gemäldesammlungen München

1925-1927

In Berlin, freier Künstler, Förderung durch die Galerie Karl Nierendorf

1927-1933

Dritter Aufenthalt in Dresden, Professor an der Akademie als Nachfolger Oskar Kokoschkas

1930

Beteiligung an der 17. Biennale in Venedig, Reise nach Paris und Wien

1931

Ernennung zum Ordentlichen Mitglied der Preußischen Akademie der Künste in Berlin, Kollektiv- Ausstellung in Königsberg und in der Neuen Sezession München

1933

Amtsenthebung durch die Nazis, Mittelpunkt der ersten Ausstellung Spiegelbilder des Verfalls“ in Dresden

1933-1936

Übersiedlung und Aufenthalt in Randegg bei Singen, erste Landschaften

1934

Erhält als „entarteter“ Künstler Ausstellungsverbot

1945

Zum Volkssturm eingezogen

1946-1969

1946 Rückkehr aus französischer Gefangenschaft nach Hemmenhofen. Von 1947 bis 1966 jährliche Arbeitsaufenthalte in Dresden.

1959

Verleihung des Bundesverdienstkreuzes. Ehrungen in Ost- und Westdeutschland

1966

Alfred Lichtwark Preis, Hamburg und Ehrenbürger der Stadt Gera

1969

Am 25. Juli stirbt Dix in Singen am Hohentwiel