Christian Rohlfs

Blaue Blüten
1931

Christian Rohlfs, Blaue Blüten

Wassertempera auf Karton

39,3 × 28,3 cm

Signiert mit dem Monogramm und "31" datiert

Aufgenommen in den Nachtrag des Werkverzeichnisses unter der Nr. 110/97

Expertise

Prof. Dr. Paul Vogt, Essen

Provenienz

Privatsammlung Westfalen

Ausstellungen
  • Galerie Ludorff, "Christian Rohlfs. Magie der Farben", Düsseldorf 2013
  • Ernst Barlach Haus, "Christian Rohlfs - Magie der Farben", Wedel 2013
  • Schloß Opherdicke, "Christian Rohlfs - Magie der Farben", Holzwickede 2012

„Die Tatsache, dass Rohlfs im fortgeschrittenen Alter von 64 Jahren war, als er um 1913 in seinen Bildern zu einem für ihn neuen Verhältnis von Farben und Formen gelangte, zu Versionen, die in ihrer Verdichtung des gegenständlichen Seins teilweise fast abstrakt wirken, mag die persönliche Leistung dieses Künstlers verdeutlichen. Rohlfs war kein revolutionärer Künstler, der Wandel in seinem Schaffen vollzog sich kontinuierlich [...] Neben Architektur und Landschaft sind Blumen ein gewichtiges Motiv im Oeuvre von Christian Rohlfs. Wenn diese auch z.T. sehr buntfarbig gehalten sind, wie die Blumenbilder Noldes, [...], so besitzen sie doch nicht die farbliche Intensität der Noldeschen Bilder. Das gilt in gleicher Weise für Blumendarstellungen, die unter dem Eindruck der südlicheren Atmosphäre Asconas ab 1927 bis 1938 entstanden, in denen Rohlfs zwar sattere Farben verwendete, die unterlegte Zeichnung als Gerüst oder der beschreibende, eingrenzende Pinselstrich aber immer eine Disziplinierung der Wirkung bleibt.“1)

Anmerkungen.:

1) Anne-Dore Ketelsen-Volkhardt, in: "Otto Mueller und Zeitgenossen. Expressionistische Kunst aus Privatbesitz", Regensburg-Grünstadt 1987, S. 10 f.

Über Christian Rohlfs

Christian Rohlfs begann seine künstlerische Laufbahn als Historien- und Landschaftsmaler. Heute gilt er als einer der bedeutendsten Vertreter des deutschen Expressionismus.

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