Giorgio de Chirico

Puritani e Centauro in Riva al Mare
ca. 1930-1935

Giorgio de Chirico, Puritani e Centauro in Riva al Mare
© VG Bild-Kunst, Bonn

Öl auf Leinwand

46,5 × 55 cm

Signiert

Werkverzeichnis Fondazione Giorgio e Isa de Chirico 2014 Nr. 113

240.000,00 €

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Expertise

Das Gemälde ist im Archiv der Fondazione de Chirico unter der Nummer 028/04/13 registriert.

Provenienz

Atelier des Künstlers (-ca. 1935); Sammlung Helen Hayes & James McArthur (ca. 1935-2013, durch Erbfolge); Christie's, New York (9. Mai 2013, Los 320); Privatsammlung (2013-2018); Sotheby's, London (1. März 2018, Los 328); Privatsammlung Süddeutschland (2018-)

Ausstellungen
  • Galerie Ludorff, "Neuerwerbungen Frühjahr 2026", Düsseldorf 2026
Literatur
  • Galerie Ludorff, "Neuerwerbungen Frühjahr 2026", Düsseldorf 2026, S. 18
  • Fondazione Giorgio e Isa De Chirico (Hg.) "Catalogo Generale Giorgio de Chirico, Opere dal 1912 al 1976", Bd. 1, Mailand 2014, Nr. 113
  • Maurizio Fagiolo dell'Arco, "de Chirico. gli anni Trento", Mailand 1998, S. 178
  • Maurizio Fagiolo dell'Arco, "Giorgio de Chirico. Gli anni Trento", Mailand 1998, Abb. 12
  • Maurizio Fagiolo dell'Arco, "I Bagni Misteriosi. De Chirico negli anni Trenta: Parigi, Italia, New York", Mailand 1991, Abb. 12

Giorgio de Chirico gilt als Begründer der »Pittura Metafisica« und zählt zu den einflussreichsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Seine Werke sind geprägt von rätselhaften Szenerien, klassischen Zitaten, ungewöhnlichen Perspektiven und einer traumähnlichen Stimmung. Immer wieder setzte er sich mit der Antike, Mythologie und Philosophie auseinander, wobei sich sein Stil im Laufe der Jahrzehnte deutlich wandelte – von den metaphysischen Bildern der 1910er Jahre bis hin zu neoklassizistischen und barocken Anklängen in den späteren Phasen. Giorgio de Chiricos Pferdedarstellungen der 1930er Jahre sind Sinnbilder seiner neoklassizistischen Phase. Die Pferde erscheinen häufig monumental, ruhig und zeitlos, oft ohne Reiter oder in mythischen Zusammenhängen. Sie erinnern an antike Skulpturen und Fresken und stehen im Kontrast zu seinen rätselhaften, metaphysischen Stadtlandschaften. In diesen Bildern werden die Tiere zu Symbolen einer idealisierten, archaischen Welt, in der Vergangenheit und Gegenwart ineinander übergehen. De Chiricos Pferde der 1930er Jahre verkörpern eine Rückkehr zur Ordnung, zur Tradition und zu einer stillen, fast traumhaften Harmonie. De Chiricos Gemälde sind heute in bedeutenden Museen weltweit zu sehen. Dazu zählen unter anderem das Museum of Modern Art (MoMA) und das Solomon R. Guggenheim Museum in New York, die Tate Modern in London, das Centre Pompidou in Paris sowie die Galleria Nazionale d’Arte Moderna in Rom. Diese internationalen Sammlungen unterstreichen de Chiricos nachhaltigen Einfluss auf die moderne Kunst und insbesondere auf den Surrealismus.

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