August Macke
Diele
1912
Bleistift auf Papier
20 × 12 cm
Rückseitig datiert und betitelt sowie mit dem Nachlassstempel versehen und "BZ 21/14" beschriftet
Werkverzeichnis Heiderich 1993 Nr. 1199
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Karl & Faber, München (28.-29. Nov. 1975, Los 1222); Galerie Levy, Hamburg (-1980-); Hauswedell & Nolte, Hamburg (5.-6. Juni 1980, Los 822, unverkauft); Galerie Linssen, Bonn; Privatsammlung Deutschland; Privatsammlung Deutschland (durch Erbschaft)
- Galerie Ludorff, "Neuerwerbungen Frühjahr 2026", Düsseldorf 2026
- Kunsthalle Bremen, "August Macke. Handzeichnungen und Aquarelle", Bremen 1964/65
- Galerie Ludorff, "Neuerwerbungen Frühjahr 2026", Düsseldorf 2026, S. 114
- Ursula Heiderich, "August Macke – Zeichnungen – Werkverzeichnis", Stuttgart 1993, Nr. 1199
- Günter Busch (Hg.), "August Macke. Handzeichnungen", Mainz 1966, Nr. 10
- Kunsthalle Bremen, "August Macke. Handzeichnungen und Aquarelle", Ausst.-Kat., Bremen, 1964/65, Nr. 187
Dass Macke aber auch ein Meister von ruhigen und sehr feinen Zeichnungen war, zeigt sich in unserer Arbeit "Diele" von 1912. Zu sehen ist hier eine charmante, kleine Interieur-Szene, die den Blick von einem Flur in ein Wohnzimmer freigibt. Es ist eine intime Darstellung, skizziert mit sanften Linien und ruhiger Beobachtungsgabe. Macke fängt den alltäglichen Raum als Ort der Ausgeglichenheit und Besinnung ein. Ein Moment der Pause, schlicht und poetisch. Die drei Bonner Jahre sind für Macke eine Zeit lebhafter Ausstellungstätigkeit. Ausstellungen in namhaften Galerien sorgen dafür, dass sein Ruf über Deutschland hinauswächst. Er zeigt im Kölner Gereonsklub Werke dort bisher kaum bekannter, avantgardistischer Künstler und setzt sich im Rheinland für die Präsentation des »Blauen Reiters« ein. Zeitweise stellt er sogar gemeinsam mit der Künstlergruppe aus, distanziert sich aber zunehmend von ihnen. 1912 ist er Mitglied im Arbeitsausschuss für die wegweisende Sonderbund-Ausstellung in Köln.




