Heinz Mack
Ohne Titel (Silberflügel)
1969
Silberbronze auf Papier
68 × 96 cm
Signiert und "69" datiert sowie rückseitig nochmals signiert, "69" datiert und "oben" bezeichnet
Das Werk ist im Archiv des Künstlers unter der Nr. H 991 gelistet
Preis inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten. Region und Währung anpassen
Wir danken dem Atelier Prof. Heinz Mack, Mönchengladbach, für die weiteren Informationen zum Werk
Atelier des Künstlers; Sammlung Ursula Lichter, Frankfurt/Main
- Galerie Ludorff, "Neuerwerbungen Frühjahr 2026", Düsseldorf 2026
- Galerie Ludorff, "Neuerwerbungen Frühjahr 2026", Düsseldorf 2026, S. 108
»Licht ist für mich ein immaterielles Medium, das materielle Gegenstände in immaterielle Erscheinungen verwandeln kann.«
Die Künstlergruppe ZERO, deren Mitbegründer Heinz Mack 1957 war, verstand den traditionellen Kunstbegriff vollständig neu, löste sich von konventionellen Darstellungsformen und Raumvorstellungen, führte die Elemente Feuer, Luft, Wasser und Licht als vollgültige Materialien ein. In unserer fast ein Meter breiten Arbeit von 1969 sprüht Mack ein Flügelgitter mit Silberbronze aufs Papier. Die Verwendung von Silberbronze erzeugt eine Reflexion und eine Interaktion mit dem Licht, die zu einer dreidimensionalen Wirkung führt. Das Werk führt Macks Interesse an der Erforschung von Licht, Farbe und Form vor. Hier zeigen sich die Gegensätze in der leuchtend, hellen Silberfarbe auf dem Papieruntergrund im Zusammenhang mit dem zarten Flügel, oder auch floral, geschwungenen Formen, die scheinbar schwerelos im Raum schweben. Heinz Mack war mehrfach mit Werken auf der documenta in Kassel vertreten und repräsentiere Deutschland 1970 auf der Biennale in Venedig.




