Munich Highlights
Munich Highlights

19. – 24. Oktober 2021
Stand 21

München

Wir freuen uns sehr, unsere erste physische Messeteilnahme seit nun fast zwei Jahren anzukündigen. Die traditionsreiche Messe "MUNICH HIGHLIGHTS", die in der Zeit vom 19. bis 24. Oktober 2021 in der Münchner Residenz stattfinden wird gibt uns seit langer Zeit erstmalig wieder die Gelegenheit, unsere Kunst außerhalb der Galerieräume zu präsentieren.

Am 19. und 20. Oktober ist die Messe nur für ein geladenes Publikum zugänglich.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2010 hat sich die Internationale Messe zu einer der führenden Kunstmessen im deutschsprachigen Raum entwickelt.
Das Angebot umfasst qualitativ herausragende Werke der wichtigsten Sammelgebiete von der Antike bis zur Gegenwart, die von renommierten Kunsthändlern zu einer Leistungsschau der besonderen Art zusammengestellt werden. Für das einzigartige Besuchererlebnis auf der HIGHLIGHTS sorgt nicht nur das historische Ambiente der Residenz München, sondern auch die klassisch-elegante Messearchitektur von Tom Postma. Sie lädt zu einem salonartigen Rundgang quer durch die Jahrhunderte ein, bei dem erlesene Antiquitäten auf modernes Design, raffinierte Kunst- und Wunderkammerobjekte auf hochkarätige Zeichnungen, Gemälde und Skulpturen sowie extravaganter Schmuck auf zeitgenössische Fotografie treffen. Hieraus entsteht ein spannungsreicher Dialog auf höchstem Niveau, der der HIGHLIGHTS den Ruf eingebracht hat, Deutschlands schönste Kunstmesse zu sein.

Wir hoffen, Sie an unserem Ausstellerstand 21 begrüßen zu dürfen.

© ateliers xpo michael aust
© ateliers xpo michael aust
© ateliers xpo michael aust
© ateliers xpo michael aust

Öffnungszeiten:

VIP Eröffnung // nur auf Einladung

Dienstag, 19. Oktober 2021, 13.00 – 20.00 Uhr

Vernissage // nur auf Einladung

Mittwoch, 20. Oktober 2021, 11.00 – 20.00 Uhr

reguläre Laufzeit

  1. – 24. Oktober 2021: täglich 11.00 – 20.00 Uhr

Donnerstag, 21. Oktober 2021: Langer Abend bis 22.00 Uhr

Sonntag, 24. Oktober 2021: bis 19 Uhr

Tickets können ausschließlich an der Tageskasse erworben werden.

Im Sinne der Nachverfolgung und den Corona-Regelungen zu entsprechen, bitten wir Sie, sich vor Ihrem Besuch online zu registrieren (Verweildauer unbegrenzt!).

Bitte denken Sie an eine medizinische Maske und die 3-G Regel.

Weitere Informationen zur Registrierung finden Sie hier

Werkvorschau

Wem bei diesem Bild gehuldigt wird und aus welchem Grund ist unklar. Ebenso, wer die dargestellten Personen sind. Emil Nolde gibt uns keine Auskunft. Er ist kein Bildnismaler im eigentlichen Sinn. Dieses Interesse an der Darstellung des hinter der Oberfläche liegenden Charakters und den Wesenseigenschaften der dargestellten Personen führte ihn zum freien Figurenbild, dessen Wichtigkeit im Kontext seines Werkkomplexes durch seine Schriften und Briefe immer wieder betont wird.

Licht, Farbe, Bewegung. Um diese drei Begriffe dreht sich wohl das gesamte künstlerische Schaffen Heinz Macks. Beeindruckt von allen vorstellbaren irdischen Licht- und Farbeindrücken versucht Mack diese einzufangen und wiederzugeben.

Lesser Ury, Alexanderplatz, Berlin
Alexanderplatz, Berlin
ca. 1915-20

Der Berliner Künstler Lesser Ury zählt zu den bedeutenden Wegbereitern des Impressionismus in Deutschland. Kaum ein anderer hat das mondäne Leben der Großstadt Berlin um die Jahrhundertwende so eindringlich wiedergegeben wie er. Die besondere Behandlung des Lichts zeichnet dabei sein Werk aus. Zu unterschiedlichen Tageszeiten - im Licht der gleißenden Sonne oder im Dunkel der Nacht - und unter ver-änderten Witterungsverhältnissen entwirft er zahlreiche Ansichten der europäischen Metropolen, allen voran, seiner Heimatstadt Berlin.

Als unermüdlicher Forscher und Sammler besitzt Willi Baumeister afrikanische Skulpturen, Masken und Gebrauchsgegenstände, in denen er, wie in den Zeugnissen der Vorgeschichte, allgemeingültige Bilder für das Leben, Werden und die menschliche Existenz sieht. In steter Auseinandersetzung mit dem Menschenbild gewinnt Baumeister eine eigene Formensprache. Auf einem weißen, speziell behandelten Untergrund finden sich verschiedenförmige und -farbige Flächen. Der gewollt unruhige Untergrund, in dem Sand in die Farbe beigemischt wurde, zeigt Parallelen zu prähistorischer Felsenmalerei, die eine feste Inspirationsquelle für Baumeisters Bildsprache ist. Die Flächen in klaren und reinen Farbtönen entspringen geometrischen Formen. Verschiedenste kreisförmige und eckige Formen werden von Linien durchbrochen und verbunden. Das Bild ist in frontaler Ansicht angelegt. Es gibt keine Dreidimensionalität oder Räumlichkeit. Allein die teilweise sich überlagernden Flächen und Linien sowie die unterschiedlichen Größen suggerieren einen Vorder- und Hintergrund und lassen das Bild bewegt erscheinen.

Das kleine Format des "Kopfes" unterstreicht den Eindruck von Intimität und verstärkt den meditativen Charakter des Werkes. Man sieht in diesem zarten Gemälde ein wunderbares Beispiel für die ge­lungene Reduktion auf die ganz wesentlichen, physiognomischen Grund­bausteine wie Diagonale, Senkrechte und Kreis und die Umsetzung in farb­harmonischer Perfektion.