Alexej von Jawlensky

1865, Torschok1941, Wiesbaden

Alexej von Jawlenskys künstlerischer Weg und sein Schaffen ist eng verbunden mit seinen Lebensbedingungen. Als Offizier der zaristischen Armee beginnt er in St. Petersburg seine malerische Ausbildung unter Marianne von Werefkin. Mit ihr kommt er nach München, lernt Kandinsky kennen und bereist Paris, wo er dem Einfluss von Henri Matisse und der Künstlergruppe „Les Fauves“ ausgesetzt ist. Seine expressionistischen Werke kennzeichnen grobe Pinselstriche sowie farbenfrohe, bunte Kompositionen. Seine Verbundenheit zur russischen Kultur wird besonders in seinen ab 1918 entstehenden, abstrakten Köpfe deutlich, die Assoziationen zur Ikonenmalerei zulassen. Diese zwischen Abstraktion und Figuration oszillierenden, mystisch vergeistigten, menschlichen Antlitze sind kennzeichnend für Jawlenskys Werk.

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